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"Zu einem Olivenbaum fühlt man sich hingezogen, wegen seiner bodenständigen Kraft und der Ruhe, die er dank seines langsamen Wuchses ausstrahlt; wegen seiner Überlebensfähigkeit durch ständige Erneuerung aus dem Stamm heraus und wegen seines Alter, das viel Weisheit spüren läßt" Read More

Millennium olive tree

 

Die Begegnung mit den jahrtausendalten Ölbäumen Apuliens, den sogenannten “Giganten des Mittelmeers”, hat etwas Magisches. In unendlichen, silbergrünen Wäldern bedecken sie die Abhänge der Murge, die durchzogen von weißem Kalkstein und roter Erde bis zum Meer reicht, welches tiefblau den Hintergrund bildet. Dieser Anblick ist einfach überwältigend.

Im Angesicht dieser Ölbäume stehen wir vor dem Spiegel unserer eigenen Kulturgeschichte. Im Holz ihrer mächtigen Baumstämme eingeritzt, erzählen sie uns die über 3000 Jahre alte Geschichte unserer Vorfahren. Das faszinierendste dabei ist, dass wir heute von denselben Bäumen, von denen lange vor den Griechen und Römern schon die Messapier Öl gewonnen haben, immer noch Olivenöl erhalten. Welch andere Pflanze der Welt kann sich rühmen, dieses Privileg zu haben?

Die Idee zu ORO MESSAPICO (= Messapisches Gold) entstand aus der Begeisterung für diese lebendigen Zeitzeugen der Vergangenheit und dem Wunsch, die Lebensgeschichte dieser uralten Ölbäume in einem besonderen Olivenöl zu verewigen. Die Einmaligkeit unserer Olivenöle ORO MESSAPICO ist, daß sie von Bäumen stammen, die uns nicht nur ihr Öl, sondern auch ihre Lebensgeschichte schenken. Diese Bäume zu pflegen und am Leben zu erhalten, heißt gleichzeitig unsere eigene Identität zu erhalten.

 

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Kulturgeschichte einer Frucht

"Seit Urzeiten ist der Ölbaum mehr als nur eine Pflanze. Es steht für spirituelle Energie und geistiges Licht wegen seiner Nutzung als Lampen Öl, für Reinigung und Heilung wegen seiner Anwendung in Körperpflege und Medizin, für Fruchtbarkeit und Langlebigkeit wegen seiner Resistenz und Überlebensfähigkeit und für Frieden und Sieg wegen seiner mythologischen Bedeutung" Read More

Old messapian fresco from Egnazia


Der Ölbaum begleitet die Menschheitsgeschichte schon sehr lange; es existieren Versteinerungen aus dem Jahre 12.000 v. C. in Nord-Afrika sowie zahlreiche Höhlenmalereien in der Sahara, in Spanien und auf Kreta, die den Olivenbaum darstellen. Der tatsächliche Ursprung ist aber ungewiß; man vermutet seine Herkunft aus Kleinasien, also zwischen Kaukasus, den iranischen Hochebenen und den Küsten Syriens und Palästinas.

Der heutige Olivenbaum (Olea europea) entspringt der Wildform (Oleaster), von der versteinerte Blätter gefunden wurden. Diese archäologischen Funde deuten darauf hin, daß die Wildform wahrscheinlich um ca. 6000 v. Chr. in Kreta und Syrien zur fruchtbaren Öl-Olive kultiviert wurde und sich von dort aus im gesamten Mittelmeerraum verbreitet hat. In Apulien hat es bereits im Neolithikum (Jungsteinzeit) um ca. 5000 v. Chr. die ersten wilden Ölbäume gegeben. Sie wurden im heutigen Torre a Mare südlich von Bari und bei Fasano nördlich von Brindisi entdeckt. Diese Entdeckungen weisen darauf hin, daß Öl und Oliven schon damals zu den Nahrungsmitteln der Menschen gehört haben können.

In Ägypten war es die Göttin Isis, die Mutter der Erde (griech. Demeter), die den Menschen das Geheimnis des Ölbaums verriet. Damals galt Olivenöl als flüssiges Gold, das vor allem zur Schönheitspflege verwendet wurde. Die Ägypter kannten schon etliche Anwendungen inklusive die Herstellung von Seife. Laut griechischer Mythologie war es aber Athene, die den ersten Ölbaum pflanzte. Seine Früchte sollten der Menschheit einen wundervollen Saft schenken, der Nahrung, Heilung, Körperpflege, Licht und Wärme spendete. Für die Griechen war der Ölbaum ein Heiligtum und jeder der einen Baum beschädigte oder entwurzelte wurde mit dem Exil bestraft. Die Römer übernahmen Mythos und Anwendung von den Griechen und begannen mit dem systematischen Anbau von Olivenbäumen und der kommerziellen Verbreitung von Olivenöl.

Selbst noch im Mittelalter wurde Olivenöl für alle Schichten als Heilmittel oder Medizin eingesetzt, jedoch wurde der Ölbaum in Europa mit den ketzerischen Religionen aus dem Mittelmeerraum (Judentum und Islam etc.) in Verbindung gebracht und verlor deshalb an kulturellem Wert. Die Olivenpflanzungen verschwanden fast gänzlich, einzig in den Klöstern der Benediktiner und Zisterzienser wurden einige wenige Olivenbäume kultiviert. Heute wird dem Ölbaum und Olivenöl ein zunehmend hoher Wert beigemessen. Haben doch zahlreiche Untersuchungen und Analysen etliche Vorzüge für das menschliche Wohlbefinden bewiesen, die ihm schon von alters her unterstellt wurden.

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Die Messapier

Im Anschluß an die Bronzezeit (1200 v. Chr.) lebte in Apulien das Volk der Messapier. Sie bewohnten vor allem den südlichen Teils Apulien‘s - also die Gegend um die heutigen Städte Tarent, Brindisi und Lecce. Sie waren ein Volk von Bauern und Schäfern, berühmt auch als geschickte Pferdezüchter, als ausdauernde Kämpfer und als Bogenschützen.

Die Herkunft der Messapier ist umstritten. Man vermutet, daß der Name Messapier "Volk zwischen zwei Meeren" bedeutet, weil sie sich im heutigen Salento, zwischen der Adria und dem Ionischen Meer niedergelassen hatten. Sie vermischten sich mit der anwesenden Bevölkerung und gründeten so die ersten Städte z.B. Brention/Brentesion (Brindisi), Kaìlia (Ceglie Messapica), Mandyrion (Manduria), Orra (Oria), Gnathia (Egnazia), Carbina (Carovigno) und Sturnium (Ostuni), wo sie ihre Gebräuche und Sitten einführten. Nach dem griechischen Historiker Herodot stammten die Messapier, die ein einheitliches und kompaktes Volk gewesen seien, von den Kretern ab. Er brachte sie sogar mit dem mythischen König Minos von Kreta in Verbindung. Heute meint man jedoch, daß die Messapier aus Illyrien stammten und daß sie um 1000 v. Chr. nach Apulien gekommen seien.

Die Wirtschaft der Messapier basierte zum einen auf landwirtschaftliche Produktion, wie z. B. Oliven (damals sehr ähnlich der Wildoliven), Wein, Hülsenfrüchte und Gemüse, zum anderen auf den Handel. Dieses antike Volk, begann Jahrhunderte vor den Römern und Griechen (vor ca. 3000 Jahren) in verschiedenen Zonen Apuliens die wilden Olivenpflanzen zur Kulturpflanze zu veredeln, die viel produktiver war und aus deren Oliven man das wertvolle Öl gewinnen konnte. Tatsächlich ist ab dem 7.Jhd.v.Chr. in Apulien die erste systematische Pflanzung des heutigen Ölbaums dokumentiert.

Auch der römische Agronom Lucius Iunius Moderatus Columella (1. Jh. n. Chr.) informierte in seinem Werk ‚De Re Rustica‘ über den damaligen Stand agrarischen Wissens und Wirtschaftens. Er erwähnte eine Ebene nördlich vom heutigen Brindisi, wo die sogenannte “salentina” Olive angebaut wurde, die heute mit der autochthonen Ogliarola del Salento gleichgesetzt wird. Er beschrieb die Technik der Pflanzung in regelmäßigen Reihen mit einer Entfernung der Olivenbäume von 60 Fuss (= 18 m) und genau das finden wir in den alten Olivenhainen, die sich entlang der römischen Via Traiana befinden. Ebenfalls beschrieb er Größe und Umfang der Bäume, was darauf hinweist, daß er bereits Bäume vorgefunden hat, die zu Zeiten der Römer bereits mehrere Jahrhunderte alt waren. Read More

Ölregion Apulien

Die Region Apulien ist heute mit ca. 51 % der nationalen Produktion führender Hersteller von Olivenöl der Kategorie extra vergine und besitzt mit ca. 60 Millionen Olivenbäumen die weltweit höchste Konzentration an mehrfach tausendjährigen Bäumen (ca. 10% des Gesamtbestands). Somit zählen die Olivenhaine Apuliens zu den ältesten Baum-Kulturlandschaften des Mittelmeerraums und bilden ein komplexes System das über Jahrtausende hinweg Kulturgeschichte, Natur und Landwirtschaft harmonisch miteinander verflochten hat.

In der 'Piana degli ulivi millenari', der Ebene der jahrtausendalten Ölbäume, entlang der antiken römischen Via Traiana, die 109 n. Chr. gebaut wurde und nach Brindisi führte, befinden sich unzählige historische Masserien (Gutshöfe) mit unterirdischen Ölmühlen aus messapisch-römischer Zeit. Die Nähe zur Via Traiana erlaubte den Transport des „flüssigen Golds“ und förderte den Handel mit dem Orient, sowie die wirtschaftliche und landschaftliche Entwicklung in diesem Abschnitt Apuliens. Viele unterirdische Mühlen waren größtenteils bis Mitte des 18.Jhd.s in Betrieb, bis man begann oberirdische Mühlen zu bauen, die funktioneller und produktiver waren. Die unterirdische Ölmühle ist aber ein Zeugnis jahrtausendalter Ölkultur. Sie ist eine Besonderheit der landwirtschaftlichen Entwicklung Apuliens und gehört zur apulischen Agrarlandschaft wie der Olivenbaum.

Um dieses geschichtliche, anthropologische und landschaftliche Kulturgut zu schützen und seiner illegalen Vermarktung und Auspflanzung entgegenzuwirken, hat der regionale Rat Apuliens im Jahre 2007 das erste und einzige Gesetz Italiens verabschiedet (Regionalgesetz N° 14 zum “Schutz und Aufwertung der monumentalen Olivenhaine Apuliens”). Zusätzlich wurden die monumentalen Olivenbäume, die mehrere hundert bzw. tausend Jahre alt sind, mit einer numerierten Plakette versehen und ihr Standort mittels GPS Daten lokalisiert und registriert. Read More

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Baum & Boden

"Die apulische Landschaft zu beschreiben ist so, als würde man ein Bild malen. Die  intensiven Farbkontraste aus dunkelroter Erde, blauem Himmel und Meer, weißgekalkten Häusern und unendlichen, grünen Olivenhainen sind so extrem, wie die Menschen selbst" Read More

Apulian landscape

 

Der Olivenbaum ist ein immergrüner Baum, der vor allem in Gebieten mit Meeresklima sehr gut gedeiht. Er liebt ein trockenes, heißes Mittelmeerklima und verträgt keine hohe Feuchtigkeit. Er ist ein extrem langlebiger Baum, der vor allem auf Kalkböden gut wächst. Apulien ist ein Kalk-Karstgebiet mit einem extrem eisenhaltigen Boden. Die rote Erde und die Lage Apuliens, fast wie eine Halbinsel im Mittelmeer, ist ein ideales Gebiet für die Ölbaumkultur.

Der Olivenbaum benötigt zudem bestimmte thermische Bedingungen für seine Entwicklung. Er darf während der Blüte Ende Mai /Anfang Juni keinen Temperaturen unter 10 °C ausgesetzt sein; während der Fruchtbildung, der Reifung der Frucht (Verfärbung von grün-gelb zu dunkelblau) und um zur vollständigen Reifung zu gelangen, nicht unter 15° C; und auch während der Ernte sollten 5° C nicht unterschritten werden.

Die meisten Olivensorten, die in Apulien angebaut werden, können aufgrund ihrer spezifischen biologischen Anpassung als autochthon bezeichnet werden.  Alle Olivensorten haben besondere Merkmale in Bezug auf den Boden, das Klima und die Anbau-Methode entwickelt und sind das Ergebnis einer gezielten individuellen Auswahl kraftvoller und widerstandsfähiger Pflanzen. Generationen von Veredelungs- und Baumschnittexperten haben dazu beigetragen, eine Handwerkskunst die nirgendwo beschrieben ist, weiterzugeben und den Ölbaum Apuliens einzigartig zu gestalten

Die am häufigsten verbreiteten, lokalen Sorten gehören zur Gruppe der Ogliarole, die ihren Namen nach den verschiedenen geographischen Bereichen Apuliens haben: Bari Ogliarola, Cima di Bitonto, Paisana, Cima di Mola e Ogliarola Salento. Dazu kommen Peranzana, Coratina, Cima di Melfi und Cellina di Nardò.

Olivenöl aus Apulien ist bekannt für seinen intensiven, fruchtig scharfen Geschmack, der vor allem von den angebauten Sorten bestimmt ist. Er erinnert an frisches Grün und fruchtige Oliven, ist dabei ausgeprägt bitter und im Rachen oft so scharf, als wäre es Chili-Öl. Ganz frisch und ungefiltert aus der Presse ist das Öl leuchtend grün und hat so gar nichts gemein mit dem was man normalerweise im Handel erhält.

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Ernte

Schon Colummella forderte die Pflückhelfer dazu auf, die Oliven zum Zeitpunkt der "Invaiatura" zu sammeln, da dies seiner Meinung nach der optimalste Zeitpunkt war um Grünes Öl (Oleum viride) zu produzieren. Es wurde darauf hingewiesen, die Oliven einzeln von Hand vom Zweig zu pflücken und die Oliven, die in den Baumkronen nicht erreicht werden konnten, mit langen flexiblen Stöcken (griechisch Ractriai) vom Baum zu klopfen; aber sorgfältig darauf zu achten, daß die Oliven dabei nicht beschädigt wurden.

Wir beginnen bereits ab Mitte Oktober/ Anfang November  mit der Olivenernte und verzichten bewußt auf einen höheren Ertrag, der bei einer späteren Ernte gegeben wäre. Die Oliven werden sowohl mit mechanischen Handrechen, vor allem bei den großen Bäumen, als auch mit kleinen Handrechen und Leitern direkt vom Baum abgeerntet. Zu diesem Zeitpunkt, der sog. Invaiatura sind die Oliven noch nicht ganz reif sondern halbreif, also teilweise grün und teilweise blau/schwarz. Wenn wir warten würden, bis die reifen Früchte von alleine zu Boden fallen, wäre das Ernten erheblich einfacher. Aber je reifer die Oliven sind, desto höher ist der Säuregehalt und desto minderwertiger werden Qualität und Geschmack. Das Öl von halbreifen Früchten schmeckt viel fruchtiger und frischer und weißt den typischen scharf-bitteren Geschmack auf.

Um qualitativ hochwertiges Öl zu produzieren, muß also der unbequemere und aufwendigere Weg des Pflückens eingeschlagen werden. Nur so werden die Oliven weniger beschädigt; denn wenn die Haut der Olive nicht mehr intakt ist, treten schädliche Oxidations- und Fermentationsprozesse ein, die die Qualität erheblich mindern. Ein weiterer Grund für das frühe Pflücken ist, daß das Herabfallen der Oliven durch ein Enzym gesteuert wird, das einen negativen Einfluß auf die Haltbarkeit des Olivenöls hat. Um ein hochqualitatives Olivenöl zu gewinnen, bringen wir die frisch geernteten Oliven  noch am selben Tag in die Ölmühle, wo sie innerhalb von maximal 24 Std. in rein mechanischem Verfahren zu Olivenöl verwandelt werden. Read More

Ölgewinnung

Die Oliven werden in der Ölmühle zunächst gewogen, dann von Blättern und Zweigen gereinigt und anschließend gewaschen. Je nach Olivenölsorte werden unsere Oliven entweder nach der alten traditionellen Methode mit Mühlsteinen zermahlen und die daraus entstehende dunkle Fruchtpaste entweder natürlich dekantiert (MILLENNIUM) und von Hand abgeschöpft;  oder durch Bastmatten, sog. Fiscoli (PRIMITIVO) ausgepreßt und separiert; oder in modernen Extraktionsmühlen (EVOLUTION) zerkleinert und anschließend das Öl-Wasser-Gemisch im sog. Horizontaldekanter von den Feststoffen getrennt. Es werden immer auch die Kerne mit gemahlen, die einen nützlichen Konservierungsstoff enthalten und Geschmacksträger sind. Bei beiden Methoden besteht die ausfließende Flüssigkeit noch aus einem Öl-Wasser-Gemisch, das erst durch natürliches Dekantieren (MILLENIUM) oder im Separator durch Zentrifugieren (PRIMITIVO und EVOLUTION) in Öl und bitteres Fruchtwasser getrennt wird.

Generell gilt, daß ein "Extra Vergine" Olivenöl immer nur aus erster Pressung stammt und während des gesamten Prozesses das Öl nicht erhitzt wird. Es handelt sich also um ein sogenanntes kalt gepreßtes Olivenöl extra-vergine oder nativ. Je höher die Temperatur bei der Pressung wäre, desto mehr Öl könnte gewonnen werden, dabei gingen aber allzu viele wertvolle Geschmacks- und Inhaltsstoffe verloren. Seit dem der Begriff kalt gepresst im Gesetz verankert ist, darf die Temperatur nicht höher sein als 27°C.

Unsere Olivenöle haben einen ausgeprägten Charakter und einen Ölsäuregehalt, der weit unter dem vom Gesetzgeber vorgegebenen maximalen Säuregehalt von 0,8 % liegt. Etikett oder Preis sagen wenig über die Qualität aus, entscheidend sind Zeitpunkt und Art der Ernte, die Verarbeitung in der Mühle und letztendlich der Geschmack. Ein gutes Olivenöl erkennt man am Geruch nach frischen Oliven und am typisch scharf-bitteren Geschmack (dem sog. Pizzico).
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Dieser typische Geschmack verändert sich anfangs sehr rasch. Was nicht gleich nach der Ernte abgefüllt wurde, reift in großen Edelstahlfässern heran, während sich die Schwebestoffe absetzen. Die Farbe wechselt allmählich von Giftgrün zu Goldgelb. Der Geschmack wird harmonischer, runder, das dominante Bittere verschwindet, dafür rücken jetzt die feineren Fruchtaromen deutlicher in den Vordergrund.

Generell gilt, dass Olivenöl sich unentwegt verändert, zwar langsam aber doch stetig. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, Olivenöl immer licht- und luftgeschützt aufzubewahren und Temperaturschwankungen zu vermeiden. Nur so werden schädliche Oxidationsprozesse, die das Öl viel schneller altern ließen, verhindert.

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Olivenöle

"Milde Oliven gibt es nicht, Oliven sind bitter und extrem scharf. Daher schmeckt ein Olivenöl aus frisch vom Baum gepflückten Oliven dank der Antioxidantien und Phenole immer scharf. Diese wichtigen Inhaltsstoffe halten aber nicht nur das Olivenöl, sondern auch uns selbst frisch!"

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ORO MESSAPICO ist ein eingetragenes Warenzeichen unter dem wir drei verschiedene Olivenöle produzieren. Dabei verwenden wir jeweils unterschiedliche Herstellungsverfahren, um in jedem Öl die Charakteristiken der einzelnen Verfahren bewußt hervorzuheben. So ergibt sich für jeden Geschmack ein bevorzugtes Olivenöl. Was einem persönlich am besten schmeckt, ist eine ganz suggestive Entscheidung. Um das besser herauszufinden,  organisieren wir nach jeder Ernte Ölverkostungen, die helfen unter unseren drei verschiedenen Olivenölen das richtige Olivenöl zu finden.

ORO MESSAPICO MILLENIUM wird ausschließlich aus über tausendjährigen Bäumen gewonnen und ist eine Hommage an die uralten Ölbäume Apuliens und die Generationen von Ölbauern, die sich um die Pflege und den Erhalt diese Monumente gekümmert haben. Deshalb war es uns wichtig, dieses Öl genauso so herzustellen, wie es die jahrtausendalte Tradition verlangt. Das beginnt schon bei der Ernte, die viel mühsamer ist, weil es sich um sehr große Bäume handelt. Wir pflücken die Oliven auf Leitern oder einer Hebebühne stehend, ausschließlich von Hand oder mit Rechen ab. Die so geernteten Oliven werden anschließend von Hand verlesen und in der Steinmühle zermahlen. Der entstandene Olivenbrei wird unter der Ölpresse ausgepresst und nur das Öl, was innerhalb der ersten zehn Minuten an der Oberfläche auftaucht, wird sofort mit flachen Schöpfkellen von Hand abgeschöpft, dann nochmals drei - viermal auf natürliche Weise dekantiert, bis es rein und leicht naturtrüb ist. Auf diese Weise werden die Ölmoleküle in keinster Weise mechanisch gestresst oder modifiziert. Diese sehr aufwendige Herstellungsweise ergibt ein außergewöhnliches Öl mit besonders ausgeprägtem und fruchtigen Geschmack und ist für wahre Kenner eines der edelsten Olivenöle. Wir empfehlen es ausschließlich roh zu verwenden, zur ebenso außergewöhnlichen Gerichten wie Edelfischen, Fisch- und Fleischcarpaccio, Sushi, etc.

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ORO MESSAPICO MILLENIUM ist ein edles Geschenk für Liebhaber von echtem, traditionell hergestelltem Olivenöl und wird in einer Geschenkbox aus Holz angeboten. Sie beinhaltet eine 0,5 l Dose mit MILLENIUM Olivenöl, ein 0,1 l Fläschchen als Farbprobe und eine handgefertigte, antikisierte Amphore mit Unterteller und Verschlusskorken aus Keramik, sowie eine kleine Broschüre über Apuliens tausendjährige Olivenölkultur.

ORO MESSAPICO PRIMITIVO wird traditionell in der Steinmühle gemahlen, dann unter der Ölpresse ausgepresst und  anschließend in einem speziellen Dekanter separiert. Dieses Öl wird nicht gefiltert, sondern bleibt naturtrüb und hat einen urigen Charakter, sowie eine sehr harmonische Geschmacksentfaltung. Es ist mittelkräftig mit reichhaltig fruchtigem und leicht samtig-scharfem Geschmack nach frischen Oliven, Mandeln und Rucola. Wir empfehlen es roh zu verwenden, denn für alle die ein etwas cremigeres Olivenöl lieben, ist es genau das richtige. Es eignet sich hervorragend für Bruschette, Suppen, Gemüse und Hülsenfrüchte, sowie rustikale Fisch-, Fleisch- und Pastagerichte. Ungefiltertes Olivenöl hat jedoch eine kürzere Haltbarkeit hat, daher empfehlen wir kleinere Verpackungseinheiten.

ORO MESSAPICO EVOLUTION wird in der modernen Extraktionsmühle gewonnen, anschließend separiert und gefiltert und entspricht dem heutigen, modernen Standard von Olivenöl. Auch für dieses Öl selektionieren wir die Oliven, die die Charakteristik dieser Technologie unterstreichen. Heraus kommt ein klares Olivenöl mit leicht fruchtigem, aber markant bitter-scharfem Aroma nach frischen Oliven, geschnittenem Gras und Artischocken. Dieses leichtflüssigere Olivenöl ist perfekt für diejenigen, die den typisch scharfen Geschmack von Olivenöl zu schätzen wissen. Es eignet sich vor allem zum Kochen, Braten, Frittieren und Backen; insbesondere zu Antipasti, Salaten, gegrilltem Fleisch oder Fisch und Pasta- und Gemüsegerichten. Die Haltbarkeit dieses Öles ist wesentlich länger im Vergleich zu den Ölen aus der Steinmühle, weil alle Fruchtrückstande komplett ausgefiltert werden.

Best of BioPress Oliveoil 2017  - Bronze Medal for ORO MESSAPICO Evolution
BIOL 2017 Best Organic Extravirgin Oliveoil in the World - Gold Medal for ORO MESSAPICO Evolution


Laboranalysen

Öltourismus

Möchten sie gerne mal in die Geheimnisse der apulischen Küche eintauchen oder bei einer Olivenernte aktiv mit anpacken und dann am Kamin bei einer traditionellen Ölverkostung erfahren, was ein wirklich gutes Olivenöl ausmacht?  Dann kommen sie doch nach Apulien und lassen sich von den einzigartigen Gerüchen, Geschmäckern,  und Farben dieser wunderbaren Region berauschen. Read More

Die Region Apulien, an der südlichen Grenze Europas mitten im Mittelmeerraum gelegen und nach Osten hin ins Meer vorgestreckt, war seit jeher eine Brücke zwischen Orient und Okzident und dank ihrer geographischen Lage eine Landstrich, in dem Handel und kultureller Austausch blühten.

Das, was unterschiedliche Kulturen im Laufe der Jahrtausende an kulinarischen Eigenheiten und Traditionen mitgebracht haben, verschmilzt hier zu einer ursprünglichen, abwechslungsreichen und für viele überraschenden Küche. Zentrales Element ist dabei immer Olivenöl, das mediterrane Lebenselixier schlechthin!

Wir organisieren ihnen ein Erlebnis rund ums Olivenöl. Ob eine 7- tägige Kochkurswoche, eine Woche zur Olivenernte, eine professionelle Ölverkostung oder einfach nur einen einzelnen Koch-oder Erntetag, der ihren Ferienaufenthalt bereichert. Wir haben immer eine gute Idee; fragen sie einfach nach!

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Olivenhaine

"Wer einmal beobachtet hat, mit welcher Geduld, Liebe und Ehrfurcht die Früchte des Olivenbaums abgeerntet werden, wird verstehen, daß man in manchen Regionen glaubt, der Ertrag der Ernte sei abhängig von der Moral und der inneren Haltung der Pflücker" Read More

 our organic olive groves


Die ORO MESSAPICO Partner - Olivenhaine sind alle dem ökologischen Landbau verschriebenen und liegen verteilt in verschiedenen Anbauzonen zwischen der Murge Anhöhe, Apuliens Ostküste und dem Salento. So können wir für jedes unserer Olivenöle die Oliven auswählen, die dank ihrer Lage und der klimatischen Gegebenheiten das jeweilige Öl optimal sind. Generell gilt zu sagen, daß alle unsere Olivenöle ein reines Naturprodukt sind, gewonnen aus Sonne, Wasser und mit viel Leidenschaft! Sie sind naturbelassen, also ohne Einsatz von chemischen Produkten, die selbst im biologischen Anbau zugelassen wären. Wer uns kennt, weiß, daß wir als Dünger für die Ölbäume nur organische Produkte benutzen und wo möglich den Stallmist unserer Langohren, die sich ausschließlich von biologischem Futter ernähren.

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Partner

Die Olivenhaine von Giardini di Marzo zwischen Ceglie Messapica und Francavilla Fontana, Brindisi,  befinden sich in der Konvertierungsphase zum ökologischen Landbau und erstrecken sich mit ca. 170 Bäumen auf einer Anhöhe von 200 ü.d.M. an den Ausläufern der südöstlichen Murge zwischen Valle d'Itria und Salento, sowie zwischen Adria und Ionischem Meer. Diese privilegierte Lage  garantiert eine konstante Ventilation das ganze Jahr über, was den Oliven zugute kommt. Die Hauptolivensorten sind Oliarola, Cellina di Nardo, Cornale, aber auch seltenere Sorten wie Biancolilla und Wildoliven vom Oleastro.


Die biologisch zertifizierten Olivenhaine der Masseria Galante, bei Ceglie Messapica, Brindisi erstrecken sich mit ca. 3500 Bäumen (teilweile jahrtausendalte) auf einer Höhe von 310 ü.d.M., in der sanft Hügellandschaft des Valle d'Itria (Trulli Tal). Sie sind ein wunderbares Beispiel von Parkartig angelegten Olivenhainen, umgeben von dichter Macchiavegetation und kleinen Eichenwäldchen, die für eine gesunde Artenvielfalt sorgen. Die klimatischen Bedingungen mit kühlen Nächten erlauben hier eine spätere Ernte, da die Invaiatura der Oliven in der Regel erst Anfang November beginnt. Die Hauptolivensorten sind Oliarola, Cellina di Nardo, Cornale.


Die biologisch zertifizierten Olivenhaine der Antica Masseria Brancati, bei Ostuni, Brindisi liegen mit ca. 2000 Bäumen auf nur 40 ü.d.M. in der Ebene der ältesten Olivenbäume Apuliens, der sogenannten 'Piana degli ulivi millenari'. Unter ihrem Baumbestand befinden sich einige Exemplare, die mehrere tausend Jahre alt sind.  Aus diesen Bäumen gewinnen wir eine limitierte Menge unseres ORO MESSAPICO Millenium Öls. Die Hauptolivensorten sind Cima di Melfi, Cellina di Nardo, Coratina und Oliarola. Die Masseria Brancati besitzt sogar eine unterirdische Ölmühle, die auf messapisch-römische Zeit zurück geht und bezeugt, daß schon vor 3000 Jahren in Apulien Olivenöl produziert wurde.

 

Giardini di Marzo
Masseria Galante
Pantaleo Agricoltura Biologica
Antica Masseria Brancati
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